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Genealogie Deinhart Das mit diesem Namen verbundene Geschlecht kann sich einer Vergangenheit rühmen, die reich an Ereignissen und Personen ist. Angaben darüber sind in verschiedenen bibliographischen Quellen zu finden, welche das von der Sippe hinterlassene Zeichen bestätigen.
Scriptum Accuratum Personae Historische Aufzeichnungen bestätigen den antiken Ursprung der Familie Deinhart. In Urkunden und Dokumenten wird Peter als erster Träger dieses Familiennamens genannt. Durch das frühe Vorkommen wird eine geschichtliche Tradition zweifelsfrei bestätigt.
Nomenclatura Extracta 1404 Peter Bauer und Kaufmann zu Messobrunn 1453 Heinrich Degenhart Schöffe zu Marburg 1559 Peter Schlosser zu Hamburg
Historia Etymologie Die Deutung und Bedeutung des Familiennamens: Vorname Degenhart. Mit dem Untergang des römischen Reiches (395 bis 476 n.Chr. und dem letzten römischen Kaiser Romulus Augustuslus) entwickelte sich der Brauch, Personen mit einem einzigen Namen zu identifizieren. So wurden heidnische (germanische – gotische) Personennamen zu Vornamen. Durch die Taufe und um die Abkehr vom Heidentum zu beschleunigen wurden auch fremdländische Taufnamen dazu gebraucht um einzelne Personen voneinander zu unterscheiden. Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit die vielfältigsten Formen von Familiennamen die aus den gleichen Vor- oder Taufnahmen entstanden sind. Im deutschsprachigen Raum sind jedoch heute noch unzählige Namen vorkommend, die in direkter Linie aus altgermanischen Mannesnamen abgeleitet sind und in durchaus gebräuchliche Vor- und Familiennamen ihre Anwendung finden.
Fontinalis Documentum Urkundlich bezeugte Angaben über den Familiennamen Deinhart findet sich in folgenden Verzeichnissen: Die Entwickelte gelehrten Richtertums in deutschen Territorien. Von Adalbert Stölzel. Stuttgart 1872. 2.Bde. Urkunden zur hessischen Landesgeschichte, Orts- und Familiengeschichte. Herausgegeben von Prof. Ludwig Bauer. Darmstadt 1860 ff., 5 Bde. Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familiennamen. Von Prof. Josef Karlmann Brechenmacher. C. A. Starke Verlag. Limburg a. d. Lahn, 1957. 2. Bde. Neubearbeitete Auflage der „Deutschen Sippennamen“ (Band 5 bis 9 der Sippenbücherei).
Die Quellenangaben und die chronologische Reihenfolge der Namensträger erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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Das Deinhart-Wappen stellt einen Bezug zur Natur und zum kämpferischen Auseinandersetzung dar.
Im Wappen ist ein Schwert abgebildet. Die obere und untere Seite ist mit je einem Stern markiert. Es ist mit Girlanden – also mit Unterschiedlichem (Blätter, Vögel) aus der Natur – eingerahmt: Vögel, die als flatternde Tauben erkannt werden können, und Girlanden als Blätter. Damit sind schon die eigentlichen Bezüge zum ursprünglichen Namen Deinhart hergestellt. Das Schwert wird dann als ein Standessymbol eines Kriegers - eines Gefolgmannes - bezeichnet. Der Stern kann gleichsam als Auszeichnung angesehen werden.
Der Gefolgsmann ist nicht nur in kriegerischen Zeiten von Bedeutung, sondern auch in Zeiten des Friedens. Das Schwert sorgt für Ordnung, für Gerechtigkeit. Deshalb wird auch der Bezug zu den Tauben als Zeichen des Friedens hergestellt. Und die Blätter rund auf den beiden Seitenhälften des Wappen runden den Namen als Ehrenbezeichnung ab.
Das dargestellte Wappen entspricht dem vermutlich ersten, für diesen Namen eingetragenen oder angenommenen Wappen. Die Darstellung entspricht den damaligen graphischen Vorstellungen.
Quelle zur Wappenfindung und deren Zuordnung:
Siebmachers Wappenbücher in 101 Bde.
Deutsches Geschlechterbuch in 207 Bde.
Diverse öffentliche und private Wappensammlungen.
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Chronik der Deinharts |
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Das Haus Deinhart – auf Felsen gebaut
oder die Chronik der Deinharts aus zwei Jahrhunderten
verfaßt von Peter Deinhart aus Mainz
1. Der Anlass
Am 15. Februar 1985 feierten wir, meine Geschwister mit ihren Familien, und unsere Verwandten, die goldene Hochzeit unserer Eltern Wolfgang und Maria Deinhart. Zwischen diesem Ereignis und dem 1. Deinharts - Familien - Treffen im Jahre 1998 lagen nur 13 Jahre. Dabei machte ich die Feststellung, dass uns nahe Vorfahren aus dem Verwandtenkreis nicht mehr unter den Lebenden weilten, z.B. unsere Eltern, Onkel Hans und Tante Liesel aus Eichstätt, Onkel Reser und Tante Doreth aus Wölkendorf, Tante Vera und Onkel Josef aus Bayreuth und Patenkind Anna Löhrlein unserer Mutter aus Schederndorf. Eine ganze Generation hatte sich von dieser Erde verabschiedet. Diese Erfahrung motivierte mich, den Spuren unserer Vorfahren nachzugehen.
Im Juni 2001 gab es ein 2. Deinhart-Treffen. Aus den Zusammenkünften der Jahre 1998 und 2001 konnten einige Mosaiksteine von Geschichten unserer Vorfahren zusammengetragen werden. Fotos wurden mitgebracht; dazu wurde von Ereignissen aus der Zeit unserer Vorfahren berichtet, und so entstand eine Grundlage für ein Familienstammbuch. Einiges aus diesen beiden Treffen findet in der vorliegenden Schrift seinen Niederschlag.
Das 3. Deinhart-Treffen wurde vom 08. bis 10.Juni 2007 durchgeführt. Hier gingen wir auch den Spuren unserer Vorfahren nach; dieses Mal jedoch mit dem Akzent, der Mutter-Linie, den Wills nachzugehen. Denn der Großvater mütterlicherseits war gebürtig vom "Beckla" in Schederndorf. So waren wir zu Gast im Geburtshaus unserer Mutter, der Gaststätte zum "Goldenen Schwan" in Wölkendorf, bei der Familie Walter Will, meinem Cousin
Im Rahmen dieser verwandtschaftlichen Begegnung mussten wir den Verlust von Geschwistern und auch von Cousinen feststellen. War es für meinen Bruder Georg nach seiner Kur das große Ereignis in Wölkendorf, er freute sich, die verwandtschaftlichen Kontakte pflegen und weiter beleben zu können, so mußten wir knapp 19 Monate später ihm im Oktober 2002 die letzte Ehre erweisen.
Mein Bruder Haus aus Stuttgart kam auch gerne zu den gemeinsamen Begegnungen mit seinen Geschwistern. Nach seiner erneuten Erkrankung ging es ihm zunächst besser und hatte sich schon zum Treffen angemeldet. Doch dann kam die traurige Nachricht: am 20. Mai 2007 beendete er seinen irdischen Lebensweg.
Schon vor dem 2. Deinharts-Treffen ist Edeltraud aus Braunschweig, die Schwester von Hermann (Mainz) und Wolfgang Deinhart (Eichstätt), eine Cousine von mir im Jahr 2000 von ihrem Krebsleiden erlöst worden. Genau so erging es Dorle Tietz aus Bayreuth, einer weiteren Cousine, der wir im Jahr 2005 begraben mußten. Auf alle diese Personen werde ich in meinem Bericht noch einiges quasi als Vermächtnis sagen.
Um so wichtiger ist es, die Begegnungen der Geschwister, der Verwandten untereinander zu nutzen, um das Gute, was wir von unseren Vorfahren erhalten haben, weiter zu geben.
Wenn wir auf den Spuren unserer Vorfahren bewusst gehen, dann ist das Haus Deinhart in Wölkendorf 13 der Orientierungspunkt; dies in doppelter Bedeutung: Dort lebten und gestalteten Deinharts die Gegenwart und investierten in die Zukunft. An diesem Platz ist auch das Haus Deinhart buchstäblich auf Felsen gebaut.
Wie ein roter Faden soll sich „Das Haus Deinhart – auf Felsen gebaut“ durch diese Broschüre ziehen. Ich möchte damit auch Zeugnis vom Geben und Nehmen darstellen, das charakteristisch für die Deinharts ist. Ich will aber auch dokumentieren, was wir von unseren Vorfahren mit auf den Weg bekommen haben, nämlich Treue, Verläßlichkeit, Naturverbundenheit, Schaffenskraft.
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